Ganzheitliche Bewegungspädagogik
Hannah Sprotte

Eindrücke und Impressionen in schönen Bildern...


                            

Werteorientierte Grund- und Arbeitshaltung

Gott schläft in den Steinen, Gott atmet in den Pflanzen, Gott träumt in den Tieren und Gott erwacht im Menschen.  Spirituelle Weisheit


Lernen findet immer dort statt, wo soziale Situationen entstehen, zu allererst in der Familie. Die Schule ist über lange Zeit auch ein Ort sozialer und emotionaler Prägung.

Ziel ist neben guten Lernergebnissen die natürliche Freude am Entdecken und Forschen, an Leistung und Verantwortung. Dies spiegelt sich in einer geerdeten, entspannten und kraftvollen Körperhaltung wieder.


Gesundheit und Lernen - Die Stärken einsetzen zu können und an den Schwächen arbeiten zu mögen, ohne sie vestecken zu müssen, ist die beste Grundlage für sinnvolle Entfaltung in einer Lerngemeinschaft. Unsere Gesundheit ist geprägt von körperlichem und geistigem Wohlbefinden. In der Kindheit liegen die Antworten auf die Frage, wer man ist. Warum bin ich so, wie ich bin? Auch wenn ab und an Familie nicht gelingt, bleibt es die kleinste, wertvollste und natürlichste Einheit unseres Seins und die der Gesellschaft. Kinder haben ein Recht auf reflektierte Eltern, die es gut mit ihnen meinen.

Nachhaltigkeit - Damit sich eine sinnvolle Beziehungs- und Bewegungsqualität nachhaltig entfalten kann, ist darauf zu achten, dass in prozessorientierten Intervallen dem Kind weniger angeboten wird als sonst. Hier ist weniger mehr! Die elterliche Ruhe- und Entschleunigungskreativität ist gefragt. Gerade ganzheitliche Bewegungsstunden sind ungeeignet, diese mit verschiedenen Stellen und dadurch mit zu vielen Personen und Einflüssen zu kombinieren.

Sinne - Alle Sinne, die Bewegung, das Fühlen, das Gleichgewicht, das Hören, das Sehen können nicht nebeneinander gesehen werden, sondern müssen zusammen in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit erkannt und gezielt geweckt werden.

Lärm - Lärmbelästigung in einer Klasse für Kinder und Erwachsene ist ein Zustand, der uns von innen attakiert. Man möchte aus der Haut fahren!

Eigenverantwortung - Menschen, die wach der Gesellschaft in Worten und Taten verantwortlich begegnen sind wichtiger denn je! Eltern und Lehrende tragen Verantwortung. An erster Stelle steht aber die Wahrnehmung der Eigenverantwortung - sie bringt die Entwicklung und hier sind wir ALLE - ausnahmslos - unseren Kindern Vorbild.

Eigensinn - Der eigene Sinn - sollte von Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten - insbesondere auch in der angewandten Gruppenpädagogik - erkannt und akzeptiert werden, denn er ist für unser lebendiges Wirken kostbar. Auch, wenn manchmal fehlerhaft, bleibt der eigene Sinn eine wichtige Grundkraft!

Mit der Kombination niedriger Anforderungen, Methodenanwendung ohne inneren Bezug, Laisserz-faire-Verhalten von Verantwortlichen im staatlichen Förder- Schul- und Gesundheitssystem und einer oft unverbindlich gelebten Liberalität werden Kinder und Jugendliche oft alleingelassen.


Persönliches:

Gender-mainstream - Inhalte hierzu führen in Kindergarten und Grundschulen - oft duch Träger von außen - und auch häufiger an den Eltern vorbei, zu einer Frühsexualisierung, die völlig unnatürlich ist und in der seelischen Entwicklung Folgen haben wird. Informationsquelle zur Gender-Wissenschaft: Googeln Sie nach Harald Eia, Norweger (empfehlenswerte Recherche, 60 Minuten Film).                                        

Norwegen war eines der vorbildlichsten Länder in Gleichberechtigung der Geschlechter. Eia geht dem nach und entlarvt Gender-mainstream     als unwissenschaftlich und reine Ideologie. Nach einer öffentlichen Reflexion wurden in Norwegen alle Gender-mainstrem-Lehrstühle abgeschafft bzw. ihnen der wissenschaftliche Anspruch aberkannt.

Entwicklungsbeschleunigung der Kinder und Jugendlichen - Akzeleration
Schon in den 70er Jahren - und aktuell erneut - werden staatlich verordnete Phantasien in einem Menschenbild verankert, u. a.  "Sexuelle Bildung, die stark macht". Hier wird und wurde von besorgten Berufsgruppen auf eine alarmierende Disharmonie innerhalb körperlicher und seelischer Entwicklungsvorgänge längst hingewiesen - leider ungehört! Kennt ein Kind ein kraftvolles Körpergefühl, kann man auf einen guten Durchgang der Pupertät vertrauen. Die Sinne wurden entwicklungsbedingt geschult, geweckt und können für Disbalancen im Prozess des Erwachsenwerdens genutzt werden.

Wenn dies nicht gelingt, sind Jugendliche - meine Beobachtung - wie von Sinnen im Umgang mit Alkohol, Sucht, Werte-Verwahrlosung und ohne natürliche Schamgrenze. Ein Mißbrauch der digitalen Medien zählt hier auch dazu. Die Achtung sich selbst gegenüber geht hier gänzlich verloren. Natürliche Freundschaften können nicht entstehen. Der Umgang mit den Medien und in der Sexualität sind gefährliche Einflüsse, die von Eltern unbedingt und Systemen beobachtet werden sollen.

Integration und ganzheitliche Bewegungsräume in Schule und Kindergarten: Nichts muss neu gedacht und ausprobiert werden!
Der Begriff "Integration" wird aktuell noch immer politisch missbraucht. Eine Integration verschiedenster gesellschaftlicher Herausforderungen kann nur gelingen, wenn die Balance zur Natürlichkeit und sinnvollem Lernen gewährleistet ist. Das setzt personelle Kontinuität und ein Wissen über ganzheitliche Zusammenhänge voraus. Ansonsten bleibt es für verantwortliche Lehrkräfte, ErzieherInnen und deren Unterstützersystem ein Kraftakt.

Die inneren Ordnungsregeln von Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg bieten für den gesellschaftlichen und politischen Zeitgeist genau das Richtige! Qualität, sichtbare Ergebnisse und eine authentische Reflexion einer professionellen Arbeitshaltung sind Arbeitsgrundlagen.